Referendum zur Olympiabewerbung – Eine Analyse der Kampagnen

Hamburg hat zur Zeit nur ein Thema: Das gescheiterte Olympia-Referendum, gescheitert aus Sicht der Befürworter, die, wenn man die Aussagen im Fernsehen, in den Zeitung und auf Twitter verfolgt, fassungslos sind und sich nicht erklären können, wie das passieren konnte. Wie also konnte die große Kampagne der Befürworter, die mehrere Millionen Euro gekostet hat, nicht zum gewünschten Ergebnis führen. Ich habe die Kampagnen für und gegen Olympia verfolgt und mich auch intensiv mit der medialen Berichterstattung vor dem Referendum beschäftigt. So unerklärlich ist das Ergebnis allerdings nicht. Terrorangst und Flüchtlingskrise, von vielen angeführt als Ursachen, waren jedenfalls meines Erachtens nicht verantwortlich. Was zum Scheitern führte, waren politische Fehler aber vor allem auch kommunikative Fehler:

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Politischer Protest im Internet – Engagement per Mausklick? – Veranstaltung der FES

Wutbürger finden sich überall im Netz. Die Möglichkeiten, sich politisch im Netz zu beteiligen sind enorm und werden immer einfacher. Eine E-Mail-Aktion von Greenpeace unterstützen, eine E-Petition auf Change.org starten, über Facebook-Gruppen oder Tweets seinen politischen Unmut äußern – schön längst findet Protest nicht mehr nur auf der Straße statt. Was das bedeutet, darüber habe ich mit Dr. Mundo Yang von der Universität Siegen und Gregor Hackmack, Gründer Abgeordnetenwatch.de und Deutschlandchef Change.org diskutiert.

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„E-Petitionen – politische Partizipation in Zeiten des Social Webs“ erschienen

Was als Idee auf dem internationalen Workshop „The New Politics of Lifestyles- Consumer Participation On/Offline – Bericht vom Internationalen Workshop in Siegen“ begann, ist jetzt in schriftlicher Form nachzulesen: Die Ausgabe „Das Private ist politisch – Konsum und Lebensstile“ des Forschungsjournal Soziale Bewegungen ist erschienen. Darin habe ich in der Rubrik Pulsschlag einen kleinen Aufsatz geschrieben, der eine Typologie von E-Petitionen vorstellt.

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„Protest Participation in Variable Communication Ecologies“ – Internationale Konferenz in Alghero, Sardinien

Protestforscher aus aller Welt kamen im Juni in Alghero zusammen, um darüber zu diskutieren, wie sich die veränderte Medien- und Kommunikationslandschaft auf Protest und soziale Bewegungen auswirkt. Ich war zusammen mit Mundo Yang von der Universität Siegen da. Wir haben unsere Typologie zur Grassrootskampagnen im Netzt vorgestellt.

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Journalismus im digitalen Zeitalter – Diskussionsveranstaltung bei der FES

Schneller, vielfältiger, unter Druck – so haben wir die Sommerveranstaltung der Reihe „Digitale Öffentlichkeit“ untertitelt. Und das waren auch die Stichworte, die sich durch den Abend zogen. Diskutiert habe ich mit Barbara Hans, stellvertretende Chefredakteurin von SPIEGEL ONLINE, und Prof. Dr. Volker Lilienthal, Rudolf-Augstein-Stiftungsprofessur für Praxis des Qualitätsjournalismus an der Universität Hamburg.

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Nach Open Data kam Big Data – FES Veranstaltung

Nachdem wir zuletzt in der Reihe „Digitale Öffentlichkeit“ über Open Data diskutiert hatten, folgte eine Veranstaltung zum Thema „Big Data – der Rohstoff der Zukunft“. Darüber habe ich Dr. Moritz Karg, Mitarbeiter des Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit, und Marco Maas, Geschäftsführender Gesellschafter von OpenDataCity und Datenjournalist, diskutiert. Am spannendsten fand ich an diesem Abend den Einblick darin, was schon heute möglich ist. Continue reading

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Open Data – offene Daten für eine bessere Demokratie? – Veranstaltungstipp 20.11.2015

Neues aus der Veranstaltungsreihe „Digitale Öffentlichkeit“: Am 20.11.2015 werden wir über Open Data diskutieren. Anlass ist zum einen, dass es in Hamburg seit Anfang Oktober das Internetportal transparenz.hamburg.de, auf dem die Stadt Dokumente und Daten veröffentlicht. Aber auch anderen Bundesländern, auf Bundes- und EU-Ebene werden zunehmend öffentliche Daten frei zugänglich online gestellt. Generell steht hinter Open Data die Idee, öffentliche Daten für jeden frei zugänglich und nutzbar zu machen. Behörden und Ministerien, Parlamente und andere öffentliche Institutionen produzieren für ihre eigene Arbeit Unmengen von Daten – Umwelt-, Geo- und Wetterdaten, Verkehrs- und Haushaltsdaten, Statistiken, Protokolle, Gesetze, Urteile, Verordnungen und vieles mehr. Doch was können Bürgerinnen und Bürger mit diesen Daten anfangen? Was machen Journalisten damit? Welches Potenzial haben die offenen Daten für die Demokratie? Diese Fragen soll in der Diskussionsveranstaltung geklärt werden. Dazu werde ich mit Christina Elmer (Datenjournalistin Spiegel Online/ netzwerk recherche) und Kirsten Wohlfahrt (Government 2.0 Netzwerk Deutschland e.V.) diskutieren.

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