Journalismus im digitalen Zeitalter – Diskussionsveranstaltung bei der FES

Schneller, vielfältiger, unter Druck – so haben wir die Sommerveranstaltung der Reihe „Digitale Öffentlichkeit“ untertitelt. Und das waren auch die Stichworte, die sich durch den Abend zogen. Diskutiert habe ich mit Barbara Hans, stellvertretende Chefredakteurin von SPIEGEL ONLINE, und Prof. Dr. Volker Lilienthal, Rudolf-Augstein-Stiftungsprofessur für Praxis des Qualitätsjournalismus an der Universität Hamburg.

Wir waren uns schnell einig, dass es keine einfachen Zeiten für den Journalismus sind. Auf der einen Seite sind die kommerziellen Rahmenbedingungen nicht einfach, so dass vor allem traditionelle Medien wie Zeitungen in Finanzierungsprobleme geraten. Auf der anderen Seite bietet das Internet aber auch viele Möglichkeiten, die Menschen schnell und direkt zu informieren und vor allem auch mit ihnen zu kommunizieren. Dass dieser Dialog nicht immer einfach ist, das machte Barbara Hans deutlich, die von ihren Erfahrungen mit Kommentaren und E-Mails von Usern erzählte. Volker Lilienthal berichtete von Ergebnissen seiner Studie zum digitalen Journalimus (Kurzfassung hier). Viele Redaktionen haben noch Schwierigkeiten auf den Dialog, den die Nutzer zunehmend einfordern, auch wirklich einzugehen.

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