Veröffentlichung: Protest in Bewegung? – Sonderheft Leviathan

Es hat lange gedauert, aber jetzt ist der Aufsatz veröffentlicht, den ich zusammen mit Sigrid Baringhorst, Mundo Yang und Lisa Villioth geschrieben habe. „Webzentrierte Hybridkampagnen – Ausdruck postdemokratischer Protestpartizipation?“ ist der Titel. Dahinter verbirgt sich eine Analyse der vielfach geäußerten Annahme, dass Protest im Internet nur clicktivism, nur slacktivism ist und eben eigentlich nur Ausdruck postdemokratischer Partizipation. Wir haben für diesen Beitrag umweltpolitische Kampagnen auf Campact und Change.org untersucht, allen voran den vielfältigen Protest gegen Fracking, der auch auf diesen Onlineplattformen aus mehr bestand als nur einer Option zum Protest per Mausklick. Aber wir haben auch eine Kampagnen untersucht, die eine einzelne Person auf Change.org gestartet hat, um die Plastikverpackung von „Einkauf Aktuell“ abzuschaffen. Auch diese Kampagne zeigt das, was bei dem puren Blick auf die Klickzahlen verborgen bleibt, das durchaus zeitaufwendige Engagement der Petenten, die Plattformen wie Change.org nutzen. Denn ein Selbstläufer sind Kampagnen auf solchen Plattformen nicht, wie ein Blick auf die vielen Petitionen mit geringen Beteiligungszahlen zeigt.

Wer mehr wissen will – hier der Link zum Nomos-Verlag

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